Eine Fallstudie („Case Study“) ist eine induktive qualitative Forschungsarbeit, die aus der qualifizierten Beobachtung eines definierten Kontextes in einer Unternehmung, einer anderen Organisation oder einer bestimmten Akteurskonstellation entsteht. Durch das erfolgreiche Erarbeiten einer Fallstudie weisen die Studierenden nach, dass sie in der Lage sind, entsprechend den Qualifikationszielen des jeweiligen Moduls auf publikationsfähigem Niveau eine unternehmerische Gestaltungsaufgabe oder eine bestimmte Akteurskonstellation zu erarbeiten und einen daraus resultierenden Forschungsbedarf zu ermitteln.
Eine Fallstudie soll zehn Seiten nicht unterschreiten und 15 Seiten nicht überschreiten. Im Rahmen eines Vortrages und anschließender Diskussion von in der Regel insgesamt zehn bis maximal 20 Minuten stellen die Studierenden unter Beweis, dass sie in der Lage sind, den Stand der Forschung, die Vorgehensweise, Erkenntnisse und die Ergebnisse darzulegen.
Die Beurteilung der schriftlichen Ausarbeitung geht zu 70% und diejenige des Vortrags mit anschließender Diskussion zu 30% in die Modulnote ein.